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Barcamp Session besser gestalten

Mikka schreibt über die Sechs Regeln für eine bessere Barcamp Session. Regel 3 kann ich nur unterstreichen.

Weniger ist Mehr

Weniger Slides in einer Präsentation ist mehr Zeit zum diskutieren.

Weniger Input eines/einer Einzelnen ist bei einer guten Session somit mehr Output aus der ganzen Runde.

Es geht nicht darum da „draußen“ zu zeigen, dass man mehr weiß als alle anderen. Denn es gibt bei einem Barcamp - besser, es sollte bei einem Barcamp kein „die/der da vorne“ und eine ZuhörerInnenschaft geben.

Und „Weniger ist Mehr“ bewahrheitet sich für mich sehr oft. Der eine Satz bleibt hängen, ein Sermon an Worten nicht. Es muss quasi Raum bleiben, in dem Ideen erst gedeihen können.

Daher beende ich diesen Artikel auch hiermit :)

Barcamper, sagt zum Abschied leise (oder laut) Danke

Stefan Evertz schreibt über 5 Tipps, wie man sich richtig für ein Barcamp bedankt. Dabei geht es nicht um den Dank vor Ort sondern online.

Links auf Sponsoren-Websites zu setzen, das fällt mir manchmal schwer. Wirkt ja auch ein wenig wie Werbung - was ja auch der Sinn manchen Sponsors ist. Aber es gibt auch Sponsoren, denen nimmt man schon ab, dass sie auch ein Interesse an der Community haben. Da ist der/die FirmenchefIn selbst beim Barcamp, hält eine Session, geht in andere.

Und schlußendlich geht es um die Regel 2 für Barcamps: Blogge über das Barcamp. Und wer sich für ein Barcamp begeistert, der sagt auch Danke.

Dankt dabei ruhig auch denen, die euch etwas spannendes bei einer Session erzählt haben (mit einem Link auf deren Blog), die euch eine Frage auf Twitter mitgegeben haben (mit einem Link auf deren Twitter-Account).

Denn verlinken ist das was Blogs auch ausmacht, für mich. Meine LeserInnen interessante Texte bieten aber ihnen die Freiheit geben (und die Links) sich in den weiten des Netzes mit dem Thema noch weiter zu beschäftigen.

Doch nochmals zum Thema offline. Das Wort „Danke“ tut auch im Jahr 2018 gut. Daher sage ich auch gerne vor Ort Danke. Ganz persönlich, am Schluss. Nochmals eine Runde machen zwischen den TeilnehmerInnen. Hand schütteln, ein letztes Wort und ein Danke.

DANKE fürs lesen.

Pro und Contra Hashtag-Vorstellung auf Barcamps

Mikka schreibt Warum ich gegen die „drei Hashtags“ bin.

Es geht um die drei Hashtags, mit denen sich zu anfangs eines Barcamps alle in der großen Runde vorstellen.

Über die Vorstellrunde bei Barcamps und warum ich die Hashtags mag, habe ich schon beschrieben. Aber ich kann Mikkas Argumente durchaus nachvollziehen.

Daher finde ich auch die Anregungen in den Kommentaren interessant, wie man das gegenseitige Kennenlernen und „sich vorstellen“ ganz anders gestalten könnte.

Und ja, drei Hashtags sind oberflächlich. Aber als Start finde ich sie ganz ok. Es liegt dann an mir mich näher auf Menschen einzulassen.

Es gab ein Barcamp da habe ich mir extra vorgenommen mich nicht in meiner virtuellen „Hood“ aufzuhalten sondern auf mir Unbekannte zuzugehen. Bei der Schlange beim Buffet einfach die Leute vor und hinter mir ansprechen … „Was führt dich her? Was hat dir bisher gefallen? Welche Session…?“

Einige waren damals etwas verblüfft, dass sie jemand einfach so ansprach. Ich meinte dann immer. Das ist Barcamp, da darf man das :)

Egal ob mit oder ohne Hashtags. Wer sich nicht auf andere Menschen einlassen will, an dem geht etwas wichtiges an einem Barcamp vorbei.

Das KultCamp 2017 (Ein Interview)

Im Jahr 2016 veranstalte die IG Kultur Wien ihr erstes Barcamp (das Kultcamp). Ich durfte ein wenig bei der Planung helfen und war dann auch mit Freude dabei.

Die IG Kultur Wien gibt es seit 1990 als Interessengemeinschaft und -vertretung der freien und autonomen Kulturarbeit in Wien und als Serviceeinrichtung für freie kulturelle Organisationen, Kulturinitiativen, Kulturschaffende und Künstler_innen.

MIt den Erfahrungen aus dem Vorjahr beschlossen die Verantwortlichen auch 2017 ein Kultcamp abzuhalten. Mehr dazu gibt es auf barcamp.at sowie direkt bei der IG Kultur Wien.

Nachdem ich an Barcamps und ihrer Umsetzung immer interessiert bin, diesmal leider nicht dabei sein konnte, habe ich dem IG Kultur Wien Team ein paar Fragen geschickt.

Nachfolgend nun die Antworten.

"Das KultCamp 2017 (Ein Interview)" vollständig lesen
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