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Das KultCamp 2017 (Ein Interview)

Im Jahr 2016 veranstalte die IG Kultur Wien ihr erstes Barcamp (das Kultcamp). Ich durfte ein wenig bei der Planung helfen und war dann auch mit Freude dabei.

Die IG Kultur Wien gibt es seit 1990 als Interessengemeinschaft und -vertretung der freien und autonomen Kulturarbeit in Wien und als Serviceeinrichtung für freie kulturelle Organisationen, Kulturinitiativen, Kulturschaffende und Künstler_innen.

MIt den Erfahrungen aus dem Vorjahr beschlossen die Verantwortlichen auch 2017 ein Kultcamp abzuhalten. Mehr dazu gibt es auf barcamp.at sowie direkt bei der IG Kultur Wien.

Nachdem ich an Barcamps und ihrer Umsetzung immer interessiert bin, diesmal leider nicht dabei sein konnte, habe ich dem IG Kultur Wien Team ein paar Fragen geschickt.

Nachfolgend nun die Antworten.

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GovCamp Vienna, 1. Dezember 2017

Das GovCamp Vienna ist nach 8 Jahren fast schon eine Institution. Leider ist mir die letzten Jahre immer etwas dazwischen gekommen.

Ich kann mich noch an das erste GovCamp erinnern. Da hatte man noch Sorge ob man insbesondere Menschen aus der Verwaltung mit so einem Format wie dem Barcamp konfrontieren könne. Und ja, es klappte :) Auch wenn barcamp-mäßig jedes Thema rund um E-Government möglich ist, so haben die Organisatoren dieses Jahr ein paar spezielle Themenwünsche:

Nichts dem Zufall überlassen! lautet das Motto des GovCamp Vienna 2017. Bots, Blockchain, Demokratie, Open Data, Privatsphäre und Transparenz - dies sind einige der Themen, die wir beim diesjährigen GovCamp aufgreifen. Wer beschäftigt sich damit in Österreich? Welche Technologien greift die öffentliche Verwaltung auf? Wie kann die Zivilgesellschaft davon profitieren?

Mehr dazu - und weitere Links - bei GovCamp Vienna auf barcamp.at.

Barcamp oder ... ich bin nicht mehr dieselbe

Lydia schreib auf “Büronymus” über Barcamps, das echte Leben und ich.

Der Artikel ist eine sehr feine Zusammenfassung, was Barcamps so anders macht (machen kann) und warum man viel daraus mitnehmen kann.

Eine ihrer Erkenntnisse:

Ich bin nicht mehr dieselbe. Diese Art der Arbeit macht was mit mir. Oder etwas pathetischer: Barcamps can change your life. Und genau das ist der Mehrwert: Er ist unsichtbar, aber unendlich wertvoll.

Mein ganzes Leben hat ein Barcamp noch nicht geändert. Aber es gab Einsichten, Ideen, neue Projekte, die lange über das Barcamp hinaus wirkten und manche noch immer wirken.

Never eat alone - ein wenig wie Barcamp und WebPlausch

In 365guteDinge gibt es als Nachricht #205 einen Bericht über die App "Never eat alone".

Kurz erklärt:

Daraus entstand die Idee, mittels firmeninterner App das Kennenlernen, Einladen und das Über-die-Wände-der-eigenen-Abteilung-Schauen zu erleichtern. …. JedeR MitarbeiterIn füllt dabei ein Profil aus und gibt darin die eigenen Themenexpertise an sowie jene Themen, über die man persönlich mehr erfahren möchte.

Einerseits hat mich das sehr an meiner damalig Idee des WebPlausch erinnert.

Andererseits hat es etwas Barcamp-artiges. Es geht um Wissensaustausch. Man bietet quasi eine kleine Mittagstisch-Session an und wer mag kann mit mir essen gehen und bei der Session (und einem hoffentlich netten Essen) dabei sein.

Ich mag diese kleinen Ideen Menschen zum Austausch zu bringen. Der Einwand ist vielleicht berechtigt, warum es wieder mal einer App bedarf um zwischen KollegInnen zum Reden zu kommen. Aber wer geht in einem größeren Betrieb so einfach in die Nachbarabteilung und fragt, wer mit einem Essen gehen will?

Das ganze erinnert mich auch an einen alten Bericht, wo einige Menschen regelmäßig ihr kleine Pubcamp veranstalteten, ein Mini-Barcamp zu viert oder fünft.

Twittagessen sind ebenfalls ein ähnlicher Versuch.

Kennt jemand noch weitere solcher Ideen Menschen im kleinen Rahmen zum Austausch anzuregen?

tweetbackcheck