Zum Inhalt springen

Pro und Contra Hashtag-Vorstellung auf Barcamps

Mikka schreibt Warum ich gegen die „drei Hashtags“ bin.

Es geht um die drei Hashtags, mit denen sich zu anfangs eines Barcamps alle in der großen Runde vorstellen.

Über die Vorstellrunde bei Barcamps und warum ich die Hashtags mag, habe ich schon beschrieben. Aber ich kann Mikkas Argumente durchaus nachvollziehen.

Daher finde ich auch die Anregungen in den Kommentaren interessant, wie man das gegenseitige Kennenlernen und „sich vorstellen“ ganz anders gestalten könnte.

Und ja, drei Hashtags sind oberflächlich. Aber als Start finde ich sie ganz ok. Es liegt dann an mir mich näher auf Menschen einzulassen.

Es gab ein Barcamp da habe ich mir extra vorgenommen mich nicht in meiner virtuellen „Hood“ aufzuhalten sondern auf mir Unbekannte zuzugehen. Bei der Schlange beim Buffet einfach die Leute vor und hinter mir ansprechen … „Was führt dich her? Was hat dir bisher gefallen? Welche Session…?“

Einige waren damals etwas verblüfft, dass sie jemand einfach so ansprach. Ich meinte dann immer. Das ist Barcamp, da darf man das :)

Egal ob mit oder ohne Hashtags. Wer sich nicht auf andere Menschen einlassen will, an dem geht etwas wichtiges an einem Barcamp vorbei.

Das KultCamp 2017 (Ein Interview)

Im Jahr 2016 veranstalte die IG Kultur Wien ihr erstes Barcamp (das Kultcamp). Ich durfte ein wenig bei der Planung helfen und war dann auch mit Freude dabei.

Die IG Kultur Wien gibt es seit 1990 als Interessengemeinschaft und -vertretung der freien und autonomen Kulturarbeit in Wien und als Serviceeinrichtung für freie kulturelle Organisationen, Kulturinitiativen, Kulturschaffende und Künstler_innen.

MIt den Erfahrungen aus dem Vorjahr beschlossen die Verantwortlichen auch 2017 ein Kultcamp abzuhalten. Mehr dazu gibt es auf barcamp.at sowie direkt bei der IG Kultur Wien.

Nachdem ich an Barcamps und ihrer Umsetzung immer interessiert bin, diesmal leider nicht dabei sein konnte, habe ich dem IG Kultur Wien Team ein paar Fragen geschickt.

Nachfolgend nun die Antworten.

"Das KultCamp 2017 (Ein Interview)" vollständig lesen

GovCamp Vienna, 1. Dezember 2017

Das GovCamp Vienna ist nach 8 Jahren fast schon eine Institution. Leider ist mir die letzten Jahre immer etwas dazwischen gekommen.

Ich kann mich noch an das erste GovCamp erinnern. Da hatte man noch Sorge ob man insbesondere Menschen aus der Verwaltung mit so einem Format wie dem Barcamp konfrontieren könne. Und ja, es klappte :) Auch wenn barcamp-mäßig jedes Thema rund um E-Government möglich ist, so haben die Organisatoren dieses Jahr ein paar spezielle Themenwünsche:

Nichts dem Zufall überlassen! lautet das Motto des GovCamp Vienna 2017. Bots, Blockchain, Demokratie, Open Data, Privatsphäre und Transparenz - dies sind einige der Themen, die wir beim diesjährigen GovCamp aufgreifen. Wer beschäftigt sich damit in Österreich? Welche Technologien greift die öffentliche Verwaltung auf? Wie kann die Zivilgesellschaft davon profitieren?

Mehr dazu - und weitere Links - bei GovCamp Vienna auf barcamp.at.

Barcamp oder ... ich bin nicht mehr dieselbe

Lydia schreib auf “Büronymus” über Barcamps, das echte Leben und ich.

Der Artikel ist eine sehr feine Zusammenfassung, was Barcamps so anders macht (machen kann) und warum man viel daraus mitnehmen kann.

Eine ihrer Erkenntnisse:

Ich bin nicht mehr dieselbe. Diese Art der Arbeit macht was mit mir. Oder etwas pathetischer: Barcamps can change your life. Und genau das ist der Mehrwert: Er ist unsichtbar, aber unendlich wertvoll.

Mein ganzes Leben hat ein Barcamp noch nicht geändert. Aber es gab Einsichten, Ideen, neue Projekte, die lange über das Barcamp hinaus wirkten und manche noch immer wirken.

tweetbackcheck