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Ich kann, muss aber nicht

Ich kann bloggen, muss aber nicht. Ich kann twittern, muss aber nicht. Ich kann Fotos auf Instagram stellen, muss aber nicht.

Dieses Nicht-Müssen entlastet. Ich verdiene kein Geld mit meinem Blog. Daher gibt es keinen Zwang, außer dem Druck, den man sich selbst setzt.

Ally Auner hat darüber geschrieben. Ich gebe ihr noch in einem Punkt recht. Wenn ich meinen Feedreader anwerfe und quer durch viele Blogs lese merke ich, dass bestimmte Themen in recht vielen Blogposts auftauchen. Manchmal klingen auch die Blogbeiträge wie abgeschriebene Meldungen von Nachrichtenagenturen.

Ich erwarte mir nicht von jedem und jeder geniale Ideen, spritzige Artikel und wunderbare Fotos. Es klingt flapsig, wenn ich sage: „Schreibt doch worüber ihr wollt.“ Aber ich meine es so. Schreibt darüber was euch Spaß und Freude macht, was euch bewegt oder was ihr einfach von der Leber tippen möchtet. Und wenn ihr das so schreibt, dann darf es auch der fünfzigste Artikel über das neue iPhone sein. Denn dann spüre ich, dass es ganz eure Art ist es auszudrücken.

So will ich bloggen oder auch nicht. Denn es sind gerade wieder die Tage wo ich nach Hause komme, mich auf ein Privatleben freue und auch auf meine Couch und den guten Film in dem ich versinken kann. Dann will ich nicht mal in Twitter lesen geschweige denn einsteigen. Und dann will ich schon gar nicht mein Blog anwerfen.

Denn ich kann, muss aber nicht. Ich muss nicht … und wenn ich das verinnerliche, dann reizt es mich doch wieder etwas in die Tasten zu tippen.

Blogvorsatz 2018

Wie jedes Jahr gibt es auch in diesem Vorsätze bezüglich meiner Aktivitäten als Blogger. Dabei möchte so reduziert bleiben wie im Jahr 2017:

  • Bloggen, bloggen, bloggen
  • Kommentieren, kommentieren, kommentieren

Grundlage ist dabei mein Open Blogging Manifest. 2018 möchte ich mehr Plain Blogger sein und insbesondere zwei der 5 Leitlinien folgen:

  • Wenn du etwas zu sagen hast, dann blogge - und frage nicht, ob das jemanden interessiert.
  • Ein Artikel ist nie fertig. Daher lasse ihn lieber früher als später los. Sprich: Veröffentlich ihn.

Am 31. Dezember 2018 könnt ihr ja dann beurteilen, ob mir das alles gelungen ist

Was ist dieses SSL?

Voriges Jahr hat Robert Harm in einem Gastartikel darüber geschrieben, warum jede Website HTTPS braucht, sprich eine sichere Verbindung mit deinem Browser herstellt.

Dazu braucht man für seine Website/Domain ein SSL-Zertifikat. Schon wieder so ein Begriff.

Was ist eigentlich ein SSL-Zertifikat, darüber findet sich bei der t3n ein Artikel, der vielleicht ein wenig weiter hilft.

Und nochmals danke an Robert Harm, der mich dazu brachte, HTTPS aktiv zu nutzen.

Ich like keine Kinder

Ok. Zugegeben. Wieder einmal eine Überschrift, die zum Lesen des Artikels anregen soll.

Kinderfoto, ich mit Tauchermaske

Manchmal ist es verblüffend, was Eltern, Omis und Opas, Onkeln und Tanten so alles über „ihre lieben Kleinen“ ins Netz stellen. Geschichten, über peinliche Momente und insbesondere zig Fotos zu skurillen, netten und manchmal gar wirklich herzlichen Ereignissen und Aktivitäten.

Dabei vergessen die Erwachsenen allzuoft wie peinlich so manche Geschichte und Foto ist - oder sogar negative Konsequenzen (Stichwort: Mobbing) haben kann. Auch dir und mir wäre es nicht recht, wenn alles aus unserem Leben so mir nichts dir nichts im Internet auftaucht.

Einiges (auch zu rechtlichen Fragen) kann man bei saferinternet.at nachlesen.

Daher habe ich folgenden Grundsatz für mich entwickelt. Fotos auf denen Kinder klar erkennbar sind werden von mir nicht geliked. So süß oder nett ich das Foto auch finden mag. Nur dort, wo Eltern klar erkennen lassen, dass sie mit ihren Kindern darüber gesprochen haben und diese auch ihr „Ja“ reflektieren können (ok, das ist auch nicht immer klar) - nur dort gebe ich manchmal ein „Like“ ab.

Und was für Kinder gilt, sollte natürlich auch für Erwachsene gelten. Nicht alles muss online. Nicht alles muss erzählt werden. Und wenn ich mir nicht sicher bin, dann schlafe ich drüber. Und wenn ich dann noch immer zweifle, dann lasse ich es lieber.

PS: Das obige Foto zeigt mich selbst in meinen Kindertagen :)

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