Zum Inhalt springen

Never eat alone - ein wenig wie Barcamp und WebPlausch

In 365guteDinge gibt es als Nachricht #205 einen Bericht über die App “Never eat alone”.

Kurz erklärt:

Daraus entstand die Idee, mittels firmeninterner App das Kennenlernen, Einladen und das Über-die-Wände-der-eigenen-Abteilung-Schauen zu erleichtern. …. JedeR MitarbeiterIn füllt dabei ein Profil aus und gibt darin die eigenen Themenexpertise an sowie jene Themen, über die man persönlich mehr erfahren möchte.

Einerseits hat mich das sehr an meiner damalig Idee des WebPlausch erinnert.

Andererseits hat es etwas Barcamp-artiges. Es geht um Wissensaustausch. Man bietet quasi eine kleine Mittagstisch-Session an und wer mag kann mit mir essen gehen und bei der Session (und einem hoffentlich netten Essen) dabei sein.

Ich mag diese kleinen Ideen Menschen zum Austausch zu bringen. Der Einwand ist vielleicht berechtigt, warum es wieder mal einer App bedarf um zwischen KollegInnen zum Reden zu kommen. Aber wer geht in einem größeren Betrieb so einfach in die Nachbarabteilung und fragt, wer mit einem Essen gehen will?

Das ganze erinnert mich auch an einen alten Bericht, wo einige Menschen regelmäßig ihr kleine Pubcamp veranstalteten, ein Mini-Barcamp zu viert oder fünft.

Twittagessen sind ebenfalls ein ähnlicher Versuch.

Kennt jemand noch weitere solcher Ideen Menschen im kleinen Rahmen zum Austausch anzuregen?

Barcamps schaffen Vertrauen

Lese gerade den Artikel Ein Barcamp schafft mehr Vielfalt in dem Softwareentwickler Markus Tacker über seine positiven Erfahrungen mit Barcamps spricht.

Dabei fällt auch das Wort Vertrauen. Zwar gemünzt auf eine kleinere Gruppe aber für mich auch auf Barcamps umlegbar.

Auf einem Barcamp habe ich die Möglichkeit Menschen kennenzulernen, oft sehr offen in Gruppen zu reden. Kontakte in den Pausen weiterzuknüpfen. All das kann eine Vertrauensbasis schaffen um schon zum Teil am Barcamp ein gemeinsames Projekt zu starten.

Ja, das ist eine sehr optimistische Sicht auf Barcamps, die ich aber aus eigener Erfahrung bestätigen kann.

Wald

vor lauter bäumen den wald nicht sehen
so heißt es
das sei nicht gut
die gesamtheit macht es
der überblick
das ganzheitliche denken

andererseits
wer immer nur den wald sieht
der hat keine bedenken
da und und dort einen baum
auszureissen
ein ganzes stück wald zu roden

so sieht dieser immer den wald
und wenn er endlich
den einzelnen baum sieht
wird es nur mehr ein einziger sein


Dieser Artikel erscheint im Rahmen des Projekt .txt zum Wort Wald.

Wie in alten Zeiten: Kündigungsschreiben bei einem Web 2.0 Dienst

Fragt mich nicht. Aus irgendeinem Grund bin ich noch Premium Mitglied bei XING. Dh. ich zahle dafür, dass ich zwar hin und wieder nette Kontakte sammle oder alte wiederfinde. Aber das war es auch schon. Noch möchte ich von einem Recruiter einen neuen Job angeboten bekommen, noch engagiere ich mich in Gruppen innerhalb von XING.

Als ich heute das Premium Abonnement kündigen wollte war das wie ein Rückfall in alte Zeiten. Bei anderen Diensten geht man in die Einstellungen, klickt zwei-, dreimal und bekommt dann eine Mail des Bedauerns über diesen Entschluss.

Nicht so XING. Man solle eine Mail aufsetzen oder das Kontaktformular bemühen. Vielleicht bin ich heute zu müde. Aber nach 10 Minuten suche habe ich es noch immer nicht gefunden, denn die Hilfe setzt natürlich keinen Link dorthin.

So habe ich einen Mailtext aufgesetzt und abgeschickt. Mal sehen was passiert…

Update 14. Juli 2017: Der Support hat mir eine Mail geschickt und bedauert die Beendigung meiner Premium Mitgliedschaft. Wenn ich möchte kann ich jedoch meine Meinung revidieren. Dann würde man mir zwei Monate kostenlos dazu schenken. Die Mail ist wunderbar layoutiert und die Erneuerung meines Premium Account geht natürlich mit einem einfachen klick auf einen Link-Button in der Mail. Tja, da will XING wieder, dass ich es ganz einfach habe.
Den Gefallen werde ich ihnen aber nicht tun.

tweetbackcheck