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In Micro-Blog steckt das Wort Blog drinnen

Auf Twitter bin ich auf folgenden Tweet von Simon Willison:

How about if, instead of ditching Twitter for Mastodon, we all start blogging and subscribing to each other’s Atom feeds again instead? The original distributed social network could still work pretty well if we actually start using it

Diese Anregung muss ich natürlich aufgreifen. Dabei geht es nicht um einen Ersatz von Twitter und Co. Aber in dem Tweet steckt für mich auch eine Rückbesinnung auf das was Blogs können.

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Dein Blog auffrischen

Bei conterest.de habe ich 25 Dinge, die du in einer Stunde für dein Blog tun kannst gefunden.

Es sind aus meiner Sicht ein paar gute Tipps dabei.

Alte Artikel zu löschen (Tipp 7) würde für mich nicht passen. Für mich ist mein Blog ein Notizbuch, eine Erinnerung und ein Teil meiner Webhistorie. Und oft weiß ich selbst gar nicht - oder lese/höre es viel später - ob ein Artikel noch für jemanden Sinn gibt. So gibt es Menschen, die noch immer einen MP3 Player verwenden über den ich vor zig Jahren geschrieben habe.

Meiner einer ist vor Monaten von Textile zu Markdown als Markup umgestiegen. Daher schauen manche alte Texte recht schrecklich aus, da sie mein Blog nunmehr falsch interpretiert. Daher schaue ich immer wieder welche Artikel aufgerufen werden und ändere deren Format.

Was man in einer Stunde auch machen kann: z.B. woanders kommentieren. Das hilft nicht gleich deinem Blog. Aber es dient der Vernetzung. Und das ist für mich auch ein wichtiger Teil meiner Art zu bloggen.

Blog as you can blog

Michaela („littlebee“) schreibt über Bloggen für Anfänger - meine 5 Tipps.

Schön mal wieder so einen Text zu lesen. Nicht ganz so radikal wie Plain Blogging aber für mich die Art, wie ich mein eigenes bloggen sehe.

Was Michaela in Punkt 2 anspricht ist, dass es keinen Sinn macht Nischen zu suchen, sich somit in irgendeine Ecke zu setzen, zu pressen, die (thematisch) nicht besetzt ist. Genau! Ich habe meine Thema, meine Botschaft und es bin ich als BloggerIn, die daraus etwas persönliches und somit unverwechselbares mache (machen kann). Und da kann das Thema noch so von hunderten anderen schon besetzt sein.

Also: Bloggt so wie ihr bloggen könnt. Lernt jeden Tag dazu und bloggt mit Freude weiter.

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