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Blue Beanie Day 2016 - Ein kleines Zeichen für ein Web für alle

Robert Lender mit blauer HaubeStatt einer persönlichen Nachricht. Ich wollte an einige von euch Mails schreiben. Doch mein Rechner streikt etc. und daher versende ich jetzt Links auf diesen Artikel.

In wenigen Tagen - am 30. November 2016 - findet der nächste Blue Beanie Day statt. Menschen tauschen ihre Profilfotos aus und zeigen sich mit einer blauen Haube - als Zeichen für Webstandards und ein barrierefreies Web.

Einladung

Ich möchte euch einladen:

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Ein Web für alle - Blue Beanie Day

Ein Web für alle!

Blaue Haube

Damals. Damals gab es Modems und für jeden Dienst musste man sich neu einwählen. Es gab da und dort grafische Oberflächen für Netzwerke. Und jedes funktionierte anders. Und dann kam das Internet und ein wenig später das Web.

Wir hatten einen Browser mit dem wir eine Adresse aufriefen. Dort gab es Texte, Fotos und Links. Ein Klick auf einen Link und ich kam auf eine andere Seite, auf der ich wiederum Text lesen konnte.

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Ein Web für alle: Barrierefreiheit liegt auch an uns

Das T3N Magazin nimmt sich des Thema “Barrierefreies Web”:http://t3n.de/news/grundlegende-accessibility-aspekte-pruefen-679078/ an. Gut so.

Sie verweisen auch auf die “Grundregeln zugänglicher Webseiten”:https://www.zehe-edv.de/2016/01/08/die-grundregeln-zugaenglicher-webseiten/ von Marco Zehe.

Im Artikel finde ich dann diesen Satz

bq. Natürlich ist es eigentlich nicht in erster Linie Aufgabe des Kunden, sich um die Barrierefreiheit zu kümmern, sondern die des Entwicklers.

Nun, stimmt auf der einen Seite. Dort wo es um Technik geht, muss ich als Kunde nicht alle technischen Kenntnisse aufweisen - dafür habe ich meinen Auftragnehmer.

Aber mein Unternehmen, meine Institution muss gewillt sein, ihre Angebote barrierefrei zu gestalten. Das heißt

  • MitarbeiterInnen, die mit dem ContentManagementSystem arbeiten, zu schulen, was Barrierefreiheit bedeutet.
  • zu überlegen, ob eine Info wirklich in ein PDF gehört oder doch lieber als Webseite abgebildet wird.
  • sich zu fragen, wie verständlich Texte sind (das hilft vielen anderen NutzerInnen ebenfalls).
  • zu überlegen, ob man behinderte Menschen zum testen der Website einlädt und auf Feedback eingeht bzw.
  • prinzipiell wie man auf Rückmeldungen von behinderten NutzerInnen reagiert.

Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

“Ein Web für alle” ist auch (mit Betonung auf “auch”) eine technische Frage, aber es ist auch eine Frage der eigenen Einstelllung.

Marco Zehe über die Grundregeln für ein zugängliches Web

Wir schreiben das Jahr 2016. Trotzdem muss man noch manch WebentwicklerIn erklären, dass es so etwas wie die WCAG 2.0 gibt und dass man auch auf die Barrierefreiheit einer Website schauen muss.

Marco Zehe hat nun in einem kompakten Artikel - zumindest für das Thema kompakt - die “Grundregeln zugänglicher Webseiten”:https://www.zehe-edv.de/2016/01/08/die-grundregeln-zugaenglicher-webseiten/ zusammen gefasst.

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