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Facebook wird (noch mehr) zum geschlossenen System

Gestern fiel mir auf, dass meine Tweets (Twitter) nicht mehr automatisch nach Facebook gepostet werden.

Ich weiß, manche halten dieses „Crossposten“ für eine Unsitte. Ich habe meine LeserInnen öfters gefragt und gemerkt, dass ich auf Twitter und Facebook jeweils andere Menschen mehr erreiche.

Kurz in die Twitter Einstellungen geschaut. Die Verbindung zu Facebook war unterbrochen und ließ sich nicht mehr knüpfen.

Soweit ich die heutige Diskussion verfolgen kann, dürfte dahinter Absicht stecken. Facebook baut seine Schnittstellen um und (sofern ich es richtig verstehe) nabelt sich ab. Die Botschaft wäre dann: „Poste nicht woanders sondern gleich bei uns“.

Auch wenn sich dieser Zustand in den nächsten Tagen ändert, zeigt es, wie problematisch es ist sich allein auf Facebook verlassen. Das eigene Blog ist eben das eigene Blog.

Und das ist auch der Grund meines Artikels. Sollte der Umstand so bleiben werden meine Follower auf Twitter automatisch über neue Artikeln benachrichtigt. Auf Facebook müsste ich dies „händisch“ nachtragen. Nun, dass werde ich eventuell.

Nur meine Tweettexte wird man auf Facebook nicht mehr finden.

Was das für mein Verhältnis zu Facebook bedeutet, werde ich mir noch überlegen.

Schade, wenn Plattformen zu geschlossenen Gefäßen werden.

Lassen Sie mich rein, ich bin Unternehmer

Ok, ich gebe zu, der Titel ist ein wenig aufmerksamkeitsheischend.

Aber folgendes kleines Erlebnis will ich doch hier festhalten.

Ich bekomme über Facebook die Freundschaftsanfrage eines mir Unbekannten.

Wie immer in solchen Fällen frage ich mal nach, ob mein Personengedächtnis vielleicht eine Lücke hat. Ob man sich schon mal offline oder online getroffen hat bzw. woher das Interesse an meiner Person.

Die Antwort war kurz und klar:

bq. Ich bin Besitzer der Firma xxxxx

Den Namen der Firma nenne ich jetzt nicht. Tja, ratet mal, was ich dann gemacht habe :)

Mein Jahr 2014 auf Facebook

Facebook hat sich wieder mal etwas einfallen lassen. Ein “Algorithmus”:http://de.wikipedia.org/wiki/Algorithmus wählt ein paar Fotos aus den eigenen Alben bzw. mit meinem Namen getaggte Fotos anderer und macht daraus einen persönlichen Jahresüberblick.

Eingeleitet wird das mit dem Satz

bq. Es war ein tolles Jahr! Danke, dass du ein Teil davon warst.

Natürlich wird einem selbst die App immer wieder angeboten, auf das man selbst einen Jahresüberblick erstelle.

h2. Mein Rückblick

Was Facebook für mich bereitstellte gefiel mir nicht sehr. Es gab kaum Fotos, da mein Album nicht viele enthält. Die Fotos aus meiner Timeline, die ich über Instagram importiere zählen anscheinend nicht.

Daher entschloss ich mich das Ganze ein wenig abzuändern.

"Mein Jahr 2014 auf Facebook" vollständig lesen

Wenn wir nicht mehr Facebook wollen, wollen wir dann nur einen besseren Klon?

Ich bin jetzt auch auf “Ello”:https://ello.co/roblen (wer noch eine “Einladung” braucht, einfach mir mailen). Ein wenig geht dort die Post ab, da gerade einige US-Blogger und Co. Ello entdeckt haben und in Folge sich gerade zigtausende pro Stunde anmelden - mit allen positiven wie negativen “Nebenerscheinungen”.

Auf alle Fälle habe ich bei Ello gemerkt, dass ich gerne “quick-and-dirty” Beiträge dort reintippe. Nicht alles auf die Goldwaage legen, einfach tippen (natürlich nicht unter einem gewissen Niveau) und posten - und schauen, was andere daraus machen. Ähnlich wie ich in Einfach bloggen schrieb.

Ein solcher Beitrag zur Frage was wir eigentlich von Ello wollen, habe ich “in Ello getippt”:https://ello.co/roblen/post/-psLgIQhgVRHqrZ2DWU08Q und findet ihr hier in den nächsten Zeilen nochmals (ganz unverändert).

"Wenn wir nicht mehr Facebook wollen, wollen wir dann nur einen besseren Klon?" vollständig lesen

Zustimmen oder mitmachen - Seiten auf Facebook

Gerade werfe ich einen Blick auf die offenen Einladungen auf Facebook. 116 Freunde haben mir Seiten empfohlen, die ich mir noch nicht angesehen habe.

Dabei habe ich schon zig Seiten “geliked”, poste in einigen und lese noch in anderen mehr oder weniger mit.

Bei manchen Menschen habe ich den Eindruck, dass sie eine Seite einfach jeden zum liken empfehlen. Andere halten es wie ich. Ich versuche zumindest selektiv vorzugehen. Könnte die jeweilige Seite jemanden interessieren? Ja, dann schicke ich eventuell eine Empfehlung. Meistens aber nur dann, wenn ich irgendetwas mit der Seite zu tun habe - mehr als nur ein “Gefällt mir” gedrückt zu haben.

Die Frage stellen sich manche FacebookerInnen sicherlich öfters - und haben wir auf Barcamps auch schon durchgekaut: Was bedeutet so ein “Gefällt mir” für eine Seite. Oft nicht viel. Es ist eine momentane Zustimmung, dass mir das Thema, der Inhalt (ach, wer scrollt schon alles durch) zumindest im Moment gefällt. Oder es gilt dem Einladenden einen gefallen zu tun (“Hilf mir doch meine Seite bekannter zu machen”).

Es bleibt dasselbe wie auf Twitter. Viele Follower heißt noch nicht eine aktive BenutzerInnenschar. Vom Klick zum aktiven mitwirken sind es noch mindestens fünf weitere Schritte …

tweetbackcheck