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Die Datenschutz-Grundverordnung und mein Blog

Die so genannte Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) rast quasi auf uns zu. Mit 25. Mai 2018 tritt etwas in Kraft, das für die einen Meilenstein im Datenschutz darstellt und für die anderen eine horrible Herausforderung für die eigene Website und all deren drumherum (Hoster, Drittanbieter).

Ich bin selbst am herausfinden, was ich als privater Blogger beachten muss. Nämlich als einer, der keine Werbung oder sonstirgendeine kommerzielle Aktivität in seinem Blog setzt. Zumindest wäre das meine vorerst laienhafte Einschätzung.

So oder so schadet es aber nicht sich um mehr Datenschutz im eigenen Blog zu kümmern.

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Ich bin es, der Blogopa

Blogheim.at hat ein neues Ranking erstellt. Die ältesten Blogs Österreichs erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es konnten nur die Blogs aufgenommen werden, die bei Blogheim.at gelistet sind (über 2.000) und auch ein Startdatum hinterlegt haben.

Tja, und da bin ich bzw. mein Blog auf Platz 17. Würde ich meine früheren Blogs dazuzählen wäre ich nicht nur ein Blogopa sondern Urgestein :)

Wie auch immer. Interessant zu sehen, wer schon lange dabei ist - und wer noch immer durchhält. Schön zu sehen, dass bloggen durchaus eine Lebensaufgabe sein kann.

Daher: Mal sehen, ob es in 20 Jahren noch so etwas wie ein Web und Blogs gibt - und ob ich auch noch dabei bin. Hoffen würde ich es.

Nebenbei: Happy Birthday blogheim.at und weiter so Jürgen!

Ich kann, muss aber nicht

Ich kann bloggen, muss aber nicht. Ich kann twittern, muss aber nicht. Ich kann Fotos auf Instagram stellen, muss aber nicht.

Dieses Nicht-Müssen entlastet. Ich verdiene kein Geld mit meinem Blog. Daher gibt es keinen Zwang, außer dem Druck, den man sich selbst setzt.

Ally Auner hat darüber geschrieben. Ich gebe ihr noch in einem Punkt recht. Wenn ich meinen Feedreader anwerfe und quer durch viele Blogs lese merke ich, dass bestimmte Themen in recht vielen Blogposts auftauchen. Manchmal klingen auch die Blogbeiträge wie abgeschriebene Meldungen von Nachrichtenagenturen.

Ich erwarte mir nicht von jedem und jeder geniale Ideen, spritzige Artikel und wunderbare Fotos. Es klingt flapsig, wenn ich sage: „Schreibt doch worüber ihr wollt.“ Aber ich meine es so. Schreibt darüber was euch Spaß und Freude macht, was euch bewegt oder was ihr einfach von der Leber tippen möchtet. Und wenn ihr das so schreibt, dann darf es auch der fünfzigste Artikel über das neue iPhone sein. Denn dann spüre ich, dass es ganz eure Art ist es auszudrücken.

So will ich bloggen oder auch nicht. Denn es sind gerade wieder die Tage wo ich nach Hause komme, mich auf ein Privatleben freue und auch auf meine Couch und den guten Film in dem ich versinken kann. Dann will ich nicht mal in Twitter lesen geschweige denn einsteigen. Und dann will ich schon gar nicht mein Blog anwerfen.

Denn ich kann, muss aber nicht. Ich muss nicht … und wenn ich das verinnerliche, dann reizt es mich doch wieder etwas in die Tasten zu tippen.

Blogvorsatz 2018

Wie jedes Jahr gibt es auch in diesem Vorsätze bezüglich meiner Aktivitäten als Blogger. Dabei möchte so reduziert bleiben wie im Jahr 2017:

  • Bloggen, bloggen, bloggen
  • Kommentieren, kommentieren, kommentieren

Grundlage ist dabei mein Open Blogging Manifest. 2018 möchte ich mehr Plain Blogger sein und insbesondere zwei der 5 Leitlinien folgen:

  • Wenn du etwas zu sagen hast, dann blogge - und frage nicht, ob das jemanden interessiert.
  • Ein Artikel ist nie fertig. Daher lasse ihn lieber früher als später los. Sprich: Veröffentlich ihn.

Am 31. Dezember 2018 könnt ihr ja dann beurteilen, ob mir das alles gelungen ist

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