Zum Inhalt springen

Urlaub mit neuem EU Roaming

Ich war auf Urlaub. Im Ausland. Aus den letzten Jahren mit Smartphone bin ich es gewohnt, den Flugmodus meistens aktiviert zu lassen. Hin und wieder drehe ich dann auf, checke SMS und Sprachnachrichten. Als im EU Raum die Roamingkosten langsam sanken erlaubte ich mir auch hin und wieder E-Mails zu checken etc.

Mitten in meinem jetzigen Urlaub erhielt ich von meinem Provider eine SMS, dass ich nun ganz wie zu Hause meinen Datentarif verwenden kann.

Einerseits war das natürlich fein. Nicht mehr nach Hause kommen und 500 Mails durchackern müssen, weil man sie zwischendurch immer wieder gecheckt hat. Wikipedia nutzen um Wissenswertes über Orte und Menschen nachzuschlagen. Fotos verschicken statt einer Postkarte (wann habe ich die letzte Postkarte geschrieben?).

Auf der anderen Seite heißt es nun für mich noch bewußter – im wahrsten Sinne des Wortes – abzuschalten. Das Smartphone ging daher auch jetzt meistens in den Flugmodus. Ich muss im Urlaub nicht immer erreichbar sein. Aber nun zwingen mich keine horrenden Roamingkosten sondern ich muss es selbst entscheiden.

Das neue Roaming heißt für mich da und dort die Freiheiten des Netzes genießen aber nicht mich im Urlaub an das Netz zu binden.

Das unfreiwillige Experiment meiner eigenen Non-PC-Ära

Steve Jobs hat vor einiger Zeit das Ende des Personal Computers ausgerufen. Tablets und Smartphones werden uns begleiten und alles erledigen, was wir vorher den großen Kisten mit den großen Monitoren etc. anvertraut haben.

Nun bin ich unfreiwillig in diese Situation geraten. Mein Mac macht Schwierigkeiten, hängt immer öfter, die Internetverbindung will nicht etc. Ich bin noch auf Fehlersuche und hoffe das Beste.

Aber in der Zwischenzeit will ich trotzdem bloggen. Das heißt auf einmal Texte “mobil” schreiben. Fotos am Smartphone direkt verwalten und bearbeiten und hochladen.

Keine uninteressante Erfahrung wie sich das Ganze mobil anfühlt. Manches geht ganz gut. Dort wo ich zwischen Browser, Dateiverwaltung und noch ein paar anderen Apps am Mac switchen würde – dort ist es am iPad ein wenig komplizierter. Aber vielleicht muss ich mich erst daran gewöhnen, erst meinen eigenen Workflow finden.

Per Bluetooth habe ich zumindest meine Mac Tastatur mit dem iPad gekoppelt. Da tippe ich einfach schneller.

Andererseits beginne ich – nach dieser kurzen Zeit, Blogartikel schon unterwegs zu tippen. Es ist ein wenig wie Twitter. Da ich nicht so schnell schreiben kann komprimiere ich meine Sätze, meine Texte. Vielleicht tut ihnen das ganz gut.

Somit ist dieser unfreiwillige (zeitweilige) Umstieg eine gute Möglichkeit eine neue Art des Arbeitens zu üben.

Post-PC-Ära?

Mein iMac wird immer langsamer, vielleicht gibt die Festplatte bald auf. Vor drei Jahren war er die High End Version seiner Klasse.

Nun tippe ich diesen Text an iPhone und werde ihn am iPad nachbearbeiten.

Manch einer hat schon das Ende des PCs angekündigt. Arbeiten am Tablet ist angesagt.

Will ich das? Ein externes Keyboard muss für schnelles tippen her. Mit der Maus kann ich drag’n‘drop oft noch schneller. Und ein 27 Zoll Monitor mit mehreren Fenstern hat auch was.

Andererseits nutze ich meinen iMac immer weniger. Vieles lässt sich auch auf der Couch bequem erledigen.

Ich bin für den radikalen Umstieg wohl noch nicht so weit.

Frage ist, ob es aber wieder das teuerste, das schnellste Gerät braucht.

Die neue Ära wirft zumindest kleine Schatten voraus.

tweetbackcheck