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Sven Lennartz über einfach nur bloggen

Sven Lennartz schreib über Blogminimalismus: Einfach nur bloggen - und sonst gar nicht.

Als Anhänger des Blog Club und des Plain Blogging kann ich dem natürlich einiges abgewinnen.

Sven geht aber noch weiter (Zitat)

Verzichte auf Basteleien am Theme. Ignoriere alte Beiträge und interne Verlinkungen und Reparaturen und Updates.

Ob man wirklich soweit gehen möchte ist eine andere Frage. Aber der Ansatz ist dafür da um die eigenen Bloggewohnheiten zu hinterfragen.

Braucht es all das drumherum? Was ist mir das Wesentliche am bloggen?

Open Blogging Manifest

Logo "Open Blogging"

Dies ist die Fortsetzung einer ersten Definition aus 2014.

Open Blogging ist primär kein Regelwerk sondern eine Grundeinstellung.

Open BloggerInnen wollen den freien Austausch von Gedanken und Ideen fördern. Sie beteiligen sich aktiv an der Weiterentwicklung dieser Idee.

Das Open Blogging Manifest

Open Blogging folgt zehn Leitlinien:

  1. Die Inhalte meines Blogs unterliegen einer offenen Lizenz
  2. ch verlinke auf meine Quellen
  3. Kommentare in meinem Blog sind möglich und erwünscht
  4. Ich schaffe keine künstlichen Barrieren für Lesende
  5. Die LeserInnen meines Blogs sind Mitmachende
  6. Kooperationen stelle ich transparent dar
  7. Ich wahre die Rechte anderer
  8. Ich suche und pflege Kooperationen mit anderen BloggerInnen
  9. Ich stehe als BloggerIn für mein Blog
  10. Ich trenne Information und Meinung

Nachfolgend ein paar Gedanken zu den einzelnen Leitlinien.

"Open Blogging Manifest" vollständig lesen

Open Blogging #2 erste Reaktionen

Schriftzug "Open Blogging"Am Freitag gab es meinen “ersten Versuch einer Definition”:http://www.robertlender.info/blog/archives/3821-Open-Blogging-Versuch-einer-ersten-Definition von Open Blogging. Danke an alle, die den Link retweetet haben.

Woran ich nach ersten Rückmeldungen arbeiten muss ist

Zu Punkt 2: Kein Pseudonym. Viele kennen mich unter @roblen. Wenn ich dieses Blog “roblen bloggt” nennen würde, wäre es dann weniger offen, weniger deklariert? Es geht um bloggen “mit offenen Visier”, die Person des Bloggers darf (und soll) durchaus erkennbar sein. Das mag mit einem Pseudonym vielleicht genauso funktionieren. Daher muss es einen guten Grund für “Klarnamen” geben …

Zu Punkt 7: Keine Registrierungspflicht für Kommentierende. Die von mir erwähnten klassischen Felder wie Name, Mailadresse, … müssen natürlich keine Pflichtfelder sein. Solange ich Daten nicht nachprüfe kann jeder Namen und auch Mailadresse faken. Ob eine Kommentarfreischaltung nur über eine Mail an den Kommentierenden (als Spamabwehr) eine für Open Blogging unpassende Hürde darstellt?

Ebenso denke ich noch über eine Verknüpfung mit einem allgemeinen Blogkodex nach.

Was aber noch fehlt ist eine Erklärung wozu Open Blogging dient, wem es dient und warum man darüber nachdenken sollte.

Open Blogging - Versuch einer ersten Definition

Langsam kennen immer mehr Menschen Begriffe wie “open data”:http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Data, “open source”:http://de.wikipedia.org/wiki/Open_source oder “open science”:http://de.wikipedia.org/wiki/Open_source (dazu durfte ich “auch mal bloggen”:/blog/archives/3525-OpenScience). Schriftzug "open blogging" Nachfolgendes ist mein Versuch einer ersten Definition von “open blogging”.

"Open Blogging - Versuch einer ersten Definition" vollständig lesen
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