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Open Source Projekte unterstützen

Dirk Deimeke schreibt über Finanzen an Open-Source-Projekte….

Auch ich nutze eines an Open Source Software, manche ganz bewußt und mache wohl ohne es zu wissen - insbesondere wenn diese irgendwas im Internet funktionsfähig erhält.

Die Möglichkeit, dass hier mehrere oder viele Menschen an einem Projekt arbeiten, es verbessern und fehlerfrei (so weit wie menschenmöglich) halten, dass verdient Anerkennung.

Anerkennung kann dabei vieles sein. Schon mal ein Danke ist etwas feines. Die Software in Sozialen Medien erwähnen und damit vielleicht neue NutzerInnen (und vielleicht auch neue MitentwicklerInnen) aufmerksam machen.

Man kann mitwirken und Fehler melden oder Alpha- und Betaversionen testen.

Und man kann natürlich auch Geld spenden. Das wird auch immer wieder gebraucht. Für die Erhaltung einer Website, für Hardware und vieles mehr.

Insbesondere für Software oder Projekte, die ich regelmäßig nutze gebe ich gerne auch Geld. Manchmal einmalig und für manche auch regelmäßig.

Denn Open Source ist nicht selbstverständlich. Und daher gehört es auch promotet.

Daher gleich mal zwei Linktipps:

Reinschauen lohnt sich.

Open Source ist für mich mehr als IKEA

Schon wieder so ein Titel … der natürlich einen tiefen Hintergrund hat. “Bei Dirk”:http://www.deimeke.net/dirk/blog/index.php?/archives/3595-IKEA-Effekt-….html gerade über den “IKEA-Effekt” gelesen. Menschen schätzen angeblich etwas mehr, wenn sie es selbst zusammen gebaut haben.

Dirk überlegt nun

bq. Das kann natürlich neben vielen anderen einer der Gründe sein, weshalb Entwickler und Anwender von Open-Source-Software von dem Prinzip Open Source so überzeugt sind.

Natürlich gibt es diejenigen (und das sind wohl die meisten) die Open Source Software einfach nutzen, weil sie billiger oder besser oder … ist.

Aber ich sehe für mich bei mancher Software, die ich so auf ein Möbelstück übertragen würde:

  • Ich weiß, wo der Wald steht, in dem das Holz geschlägert wurde und ich weiß, ob sie dort auch nachforsten
  • Ich weiß, unter welchen Umständen und von welchen Menschen das Möbelstück gebaut wurde
  • Ich weiß, was die Produktion und der Transport kosten
  • Ich weiß, wem das Geld zu Gute kommt, wenn ich dafür zahle

Und in einzelnen Fällen kann ich sogar mit dem Möbelhersteller sprechen, diskutieren und ihm Vorschläge für Verbesserungen des Regals machen oder mir noch das Nachttischkästchen im gleichen Styling wünschen.

Nebstbei. Es gibt auch “freie” “Designideen für Möbel”:http://www.shareable.net/blog/20-open-source-furniture-designs. Ein paar bauen sogar auf dem Möbelhaus aus Schweden auf. Eines davon könnte sogar ich vielleicht bauen ;)

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