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Was ist dieses SSL?

Voriges Jahr hat Robert Harm in einem Gastartikel darüber geschrieben, warum jede Website HTTPS braucht, sprich eine sichere Verbindung mit deinem Browser herstellt.

Dazu braucht man für seine Website/Domain ein SSL-Zertifikat. Schon wieder so ein Begriff.

Was ist eigentlich ein SSL-Zertifikat, darüber findet sich bei der t3n ein Artikel, der vielleicht ein wenig weiter hilft.

Und nochmals danke an Robert Harm, der mich dazu brachte, HTTPS aktiv zu nutzen.

Privacyweek 2017, 23. bis 29. Oktober

Vom 23. bis 29. Oktober 2017 findet in Wien die Privacyweek 2017 statt. Die Veranstalter schreiben:

Die PrivacyWeek ist eine Veranstaltung mit einer Reihe von Events, Projekten, Vorträgen, Workshops und Aktionen, die sich dem Themenbereich „Privatsphäre im digitalen Zeitalter“ widmet. Von 23. bis 29. Oktober beschäftigen wir uns diesmal besonders mit den Daten und Datenspuren, die wir offline und online hinterlassen: Datenhändler, BigData, Anonymisierung von Daten, Tracking sowie Analyse und Auswertung von Nutzerdaten.

Unser Ziel ist, die Sensibilität für die Privatsphäre und deren Schutz innerhalb der Bevölkerung zu fördern und Wege aufzuzeigen, den Spagat zwischen Nutzung neuer Technologien und Privatsphäre zu schaffen. Der Großteil unserer Inhalte richtet sich nicht an „Technikfreaks“ oder „Nerds“, sondern „durchschnittliche AnwenderInnen“, also ein breites Publikum.

Das Programm ist breit und vielfältig. Veranstalter ist der c3w - Chaos Computer Club Wien.

Ein unbeaufsichtigter Koffer oder was mir durch den Kopf ging

Flughafen Hamburg. Ich sitze bei meinem Gate und schaue auf eine Wand. Eine Wand mit Steckdose. In dieser steckt ein schwarzes Netzteil und ein weißes Kabel (wirkt wie eines von Apple) führt zu einem Koffer. Nur: neben dem Koffer sitzt niemand.

Auf dem Koffer findet sich ein Markenname: “Bomber”. Noch dazu mit einer Bombe mit Zündschnur statt dem “o”. Denke mir, das ist selten dämlich, in Zeiten wie diesen so einen Namen auf einen Koffer zu drucken.

Drei Bilder, die die im Artikel geschilderte Story abbilden

Ein wenig beunruhigt - eher durch den Namen (Will da jemand einen mehr als schlechten Wortwitz hinlegen? Und wenn ja, welcher Art?). Ich greife zum Smartphone und google. Ja, die Firma gibt es wirklich und die stellt auch Koffer her. Doch mein Kopf hört nicht auf zu denken.

Ist es das mediale Trommeln über Terroranschläge - über verübte und angeblich, wahrscheinlich,… vereitelte, das mich grübeln lässt.

Soll man so einen Koffer melden? Warum steht der schon seit mindestens 10 Minuten (wie ich kam, war er schon da) hier und niemand fällt das auf?

Ist es nur die eigene Panikmache, dass ich an so etwas denke? Wäre es couragiert so einen Koffer zu melden? Lieber einmal zu viel, als das gerade dieser…? Andererseits kam er doch auch durch die Sicherheitskontrolle. Naja, woher weiß ich das? Und schleißige Kontrollen habe ich schon oft genug miterlebt. Wozu dann Überwachung und Kontrolle (formal) verstärken, wenn die bisherigen Maßnahmen nur eher schlecht als recht umgesetzt werden? Wo Menschen da Fehler, andererseits bleibt es menschlich, auf mich als Mensch eingehend.

Während ich so grüble und eine echte Bombe wohl schon längst hätte hochgehen können kommt ein junger Mann vorbei, setzt sich hin, zieht das Smartphone aus dem Koffer - an dem das Ladekabel hängt - und beginnt zu telefonieren.

Innerlich atme ich ein wenig auf.

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